Sonntag, 20. Juni 2010

Samarkand in Usbekistan, Km 4125

Zusammen mit anfangs 3 dann 2 anderen deutschen Radlern ging es 2 Tage von Buchara nach Samarkand auf einigermassen guter Strasse mit wenig Verkehr durch eher flache gruene Landschaft. Entlang der Strecke meist Pappeln, Bewaessserungskanaele und Felder: Baumwolle, Getreide, Gemuese.

Die Schliessung der Grenzen von Kirgistan auf Grund der Unruhen macht den meisten Travellern hier Probleme. Ich wollte gerade durch den nun besonders betroffenenen Sueden Kirgistans: Osh, Sary Tash und ueber den Irkestam Pass nach Kashgar in China.
Werde nun versuchen ueber Tadjikistan, Pamir Highway und einen kleinen Grenzuebergang, der nur fuer Einheimische offen ist, nach China zu kommen.
Wenn das nicht klappt, dann wieder zurueck nach Duschanbei und fliegen ab dort, evtl nach Urumshi in China.
Das Problem ist die Zeit, am 14. August geht mein Rueckflug ab Shanghai. Ausserden ist das hier mit den Visas alles sehr kompliziert. Wenn ich den Pamir fahre und danach die Grenzen von Kirgisien wieder offen waeren, nuetzt mir das nichts, denn dann ist mein Kirgistan Visum abgelaufen.

Buchara und Samarkand sind echt klasse. Da wurde in den letzten Jahrzehnten extrem viel renoviert, was an alter Bausubstanz noch da war und wieder schoen hergerichtet. Jede Menge Moscheen, Medressas (Koranschulen) und Karawansereien.
Nachdem ich bisher nur sehr wenige Touristen getroffen habe, so versammeln sich hier alle, die aus den verschiedensten Himmelsrichtungen kommen, eher die Suedroute ueber Iran wie ich, oder ueber Kaukasus oder Kasachstan.

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